Raum für Raum, Projekt für Projekt
Projekt-Checklisten
Jede Checkliste ist eine Seite zum Durchlesen, Ausdrucken und Abhaken während der Arbeit: Werkzeug und Material, Vorbereitung, nummerierte Schritte, eine ehrliche Zeitspanne und ein klarer Punkt, an dem du einen Profi holen solltest.
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Regale und Bilder aufhängen
Finde heraus, was in der Wand steckt, wähle die passende Befestigung und häng Regale und Rahmen gleich beim ersten Versuch gerade auf.

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Löcher in Gipskartonwänden ausbessern
Vom kleinen Nagelloch bis zur Delle von der Türklinke: spachteln, sauber auslaufen lassen und schleifen, bis die Stelle unter der Farbe verschwindet.

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Ein Zimmer streichen
Vorbereiten, Kanten vorstreichen, rollen und aufräumen – in einer Reihenfolge, die für saubere Kanten und einen sauberen Boden sorgt.

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Tropfenden Wasserhahn reparieren
Armaturentyp bestimmen, Wasser absperren und Dichtung oder Kartusche tauschen, ohne den Unterschrank unter Wasser zu setzen.

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Mitnahmemöbel aufbauen
Sortieren, bereitlegen, in ruhiger Reihenfolge aufbauen – und hohe Möbel an der Wand sichern, bevor jemand sie benutzt.

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Türen und Fenster abdichten
Zugluft aufspüren, für jeden Spalt die passende Dichtung wählen und sie so anbringen, dass Türen und Fenster weiterhin leicht schließen.

So nutzt du die Checklisten
Lies die ganze Seite einmal durch, bevor du anfängst. Geh dann die Spalten für Werkzeug und Material durch, hake ab, was du schon hast, und notiere, was du noch kaufen musst. Arbeite die Vorbereitungsliste vollständig ab – auch die Punkte, die dir überflüssig vorkommen. Sie stehen dort, weil genau das Weglassen meist der Grund für ein enttäuschendes Ergebnis ist.
Die Zeitspannen gehen von einem durchschnittlichen Raum und einer Person aus. Der obere Wert ist realistisch für den ersten Versuch, der untere kommt mit der Übung. Trocken- und Aushärtezeiten stehen gesondert dabei, wo sie eine Rolle spielen, denn in der Wartezeit kannst du anderes erledigen. Wenn du ein Projekt in ein Wochenende einplanen willst, zeigt dir unser Leitfaden zur Wochenendplanung, wie du die Arbeit sinnvoll aufteilen kannst.
Diese Checklisten behandeln übliche Projekte im Haushalt mit geringem Risiko. Arbeiten an der Elektroinstallation (Sache einer Elektrofachkraft), an Gasleitungen, an der Bausubstanz oder alles, was eine Genehmigung erfordert, gehören nicht dazu. Halte dich immer an die Anleitungen der Produkte und Werkzeuge, trag beim Bohren und Schleifen eine Schutzbrille und hör auf, wenn dir etwas merkwürdig vorkommt.
Fragen
Rund um die Checklisten
Ein paar Antworten, bevor du dir ein Projekt aussuchst.
Mit welchem Projekt fange ich am besten an?
Wenn du noch wenig Erfahrung hast, sind der Aufbau von Mitnahmemöbeln und das Abdichten von Türen und Fenstern der sanfteste Einstieg. Danach bietet sich ein kleines Loch in der Gipskartonwand an – das passt ohnehin gut zum Streichen.
Was bedeuten die Punkte für die Schwierigkeit?
Ein Punkt heißt: Auch beim ersten Mal kannst du mit den Schritten ein gutes Ergebnis erwarten. Zwei Punkte heißen: Etwas Sorgfalt und Geduld sind nötig, meist bei Befestigungen, beim Thema Wasser oder bei der Oberflächenqualität. Keines der Projekte hat drei Punkte, denn für Arbeiten, die in Profihände gehören, schreiben wir keine Checklisten.
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